Wirtschaft

Telekom trennt sich für 39 Mrd. Dollar vom US-Geschäft

Die Deutsche Telekom verkauft ihre US-Mobilfunksparte T-Mobile USA für 39 Mrd. Dollar (27,5 Mrd. Euro) an den Konkurrenten AT&T. Davon werden 25 Mrd. Dollar in Bar bezahlt, der Rest in A&T-Aktien (entspricht 8%). Dadurch wird die Telekom der größte Minderheitsaktionär des US-Branchenführers. Die Einnahmen dienen dem Schuldenabbau (langfristige Schulden Mitte 2010: 62,8 Mrd. Euro) und einem größeren Aktienrückkaufprogramm. T-Mobile USA ist die viertstärkste Kraft im US-Mobilfunkmarkt, verlor aber allein im Schlussquartal 2010 netto 318.000 Vertragskunden. Bei einem Umsatz von 16,1 Mrd. Euro in 2010 erzielte die US-Tochter ein bereinigtes operatives Ergebnis (Ebitda) von rund 4,2 Mrd. Euro. Der Einstieg der Telekom in den US-Markt hatte im Jahr 2000 mit der Übernahme des Anbieters Voicestream unter dem damaligen Telekom-Chef Ron Sommer 40 Mrd. Euro gekostet.

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