Wirtschaft

ThyssenKrupp unterstützt die Gründung einer „Rohstoff AG“

Ende Oktober hatte das Bundeskabinett die vom BMWi vorgelegte neue Rohstoffstrategie gebilligt. In diesem Zusammenhang hatte Bundeswirtschaftsminister Brüderle die Gründung einer „Deutschen Rohstoff AG vorgeschlagen“, also die verstärkte Zusammenarbeit deutscher Unternehmen bei der Rohstoffsicherung. Bundesminister Brüderle: Mit der „vorgelegten Rohstoffstrategie (…) stellen wir uns neuen globalen Herausforderungen, insbesondere dem schärfer werdenden internationalen Wettbewerb um wichtige Industrierohstoffe." Bereits am 4. Oktober war die deutsche Rohstoffagentur gegründet worden. Mit beiden Initiativen sollen Großkonzerne wie auch KMUs in vielfältiger Weise unterstützt werden, ihre Rohstoffbezugsquellen zu diversifizieren. Parallel hierzu findet eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Auswärtigem Amt und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung statt, um bilaterale Rohstoffpartnerschaften mit rohstoffreichen Partnerländern zu fördern, sowie auch um einen Abbau der Fehlentwicklungen auf den Rohstoffmärkten zu erwirken. Zudem sollen auch die Rohstoffeffizienz und das Recycling gefördert und optimiert werden.

Nun hat sich ThyssenKrupp-Chef Ekkehard Schulz als erster Chef eines deutschen Großunternehmens für die Gründung der „Deutschen Rohstoff AG“ ausgesprochen. Laut Schulz ist die Versorgungssicherung die „wichtigste Herausforderung in den kommenden Jahren“. Das Projekt wird derzeit von der Bundesregierung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie weiter diskutiert und präzisiert.

 

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