Neue Medien

Twitter hat die Rechte an dem Wort „Tweet“ erhalten

Der Begriff „Tweet“ hat sich im Alltag bereits für die Nachrichten beim US-Kurzmeldungsdienst Twitter eingebürgert. Allerdings hatte Twitter bislang noch nicht die Rechte an dieser Bezeichnung – und geriet daraufhin in einen Rechtsstreit mit dem US-Konkurrenten Twittad. Dieser hatte in den USA die Bezeichnung „Tweet“ als Marke registrieren lassen und wurde daraufhin von Twitter verklagt. Twitter hatte im Zuge des Streits auch seinem Konkurrenten dessen Twitter-Konto gesperrt. Konkret geht es um das App „LET YOUR ADD MEET TWEETS“, eine Werbeapplikation des Entwicklers Twittad.

Der Streit wurde nun beigelegt. Twitter erhält die Rechte für „Tweet“ und lässt im Gegenzug die Klage fallen. Unklar ist zunächst, ob im Rahmen dieser Einigung auch Geld geflossen ist.

Twitter hat bereits seit 2009 versucht, die Markenrechte zu bekommen. Twitter wolle nach eigenen Angaben Verwirrung für Nutzer und mögliche Imageschäden abwenden.

Bis mitte September 2011 war die Nutzerzahl des Kurzmitteilungsdienstes bereits seit Jahresbeginn um 82% gestiegen und hat erstmals die 100-Millionen-Schwelle überschritten. Mehr als 100 Millionen aktive Nutzer klinken sich mindestens einmal im Monat ein, wovon die Hälfte den Dienst täglich in Anspruch nehmen. Inklusive der gängigen „Karteileichen“ seien sogar bereitsmehr als 200 Millionen Nutzer registriert. Die Zugriffszahlen auf die Seite stiegen zuletzt auf 400 Millionen Nutzer im Monat, gegenüber 250 Millionen zu Jahresbeginn.2010 hatte das Unternehmen erstmals schwarze Zahlen geschrieben und 45 Millionen Dollar verdient. Für dieses Jahr sind 150 Millionen Dollar anvisiert.
 

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