Neue Medien

Universität Kiel mit Weltrekord in effizienter Datenübertragung

An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wurde ein neuer Weltrekord bei der Übertragung von Datenraten erzielt. Grundproblem ist, dass wenn mehrere Mobilfunkanwendungen wie Telefonieren, Videoaufnahmen oder Textnachrichten gleichzeitig genutzt werden, der Freiraum in den Breitbandnetzen immer geringer wird. Dem kann entgegengewirkt werden, in dem unterschiedliche Datenströme aufsummiert werden und so weniger Bandbreite in Anspruch genommen wird. Problem war hierbei jedoch bislang die eindeutige Entschlüsselung der Datenströme auf der Empfängerseite. Damit der Empfänger am Ende die richtige Information ausgibt, haben die Kieler Forscher nun eine unkomplizierte Methode mit großer Wirkung gefunden: „Zu den Nullen und Einsen der eigentlichen Information kommen weitere hinzu, die sich über einen festgelegten Code aus den informationstragenden Bits errechnen. Der Code muss nur noch im Empfänger bekannt sein und schon gehören Mehrdeutigkeiten bei der Datenübertragung der Vergangenheit an.“

Damit stehe nun die Grundlage für die 5. Mobilfunkgeneration, die höchste Datendurchsatzraten erfordern wird. Dadurch sollen auch Zukunftsvisionen möglich werden, wie ein mobiles Röntgengerät, schnellere optische Datenübertragungssysteme oder Kapseln, die ein EEG ohne Umwege und Kabeln direkt aus dem Gehirn senden. Zugleich bedeutet der Weltrekord auch, dass bei gleicher Mobilfunknutzung weniger Elektrosmog entsteht.

 

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