Management

US-Homeland Security hackt Spielekonsolen wie die XBox zur Beschaffung von Daten

Wie „The Hacker News“ berichtet, hat die US-Regierung eine in Kalifornien ansässige Firma damit beauftragt, sich in die Netzwerke von populären Spielekonsolen zu hacken, um dort Nutzerdaten zu sammeln und spezielle Ziele, wie Vorbestrafte, zu beobachten. Die Firma Obscure Technologies bekommt von den US-Behörden 177.000 Dollar um eine Software zu entwickeln, die es möglich macht, die begehrten Daten aus den Spielenetzwerken zu ziehen. Die Aufträge kommen von der US-Navy und dem Heimatschutzministerium der USA (Homeland Security).

Als Begründung nannte die US-Regierung die Kommunikationsmöglichkeiten in diesen Netzwerken. So sei es mittlerweile Usus, dass Kinderschänder und Terroristen verschiedene Online-Spiele nutzen, um sich zu vernetzen oder in Kontakt zu bleiben.

Bereits 2008 hatte es bereits ein ähnliches Vorhaben gegeben, als Richter versuchten, die Spieledaten zu verschiedenen Verfahren zu bekommen.

Moderne Spielkonsolen und –Netzwerke sind mittlerweile deutlich mehr geworden als reine Spielapparate. Sie beherrschen verschiedene Medienformate, sind durch eine ständige Verbindung mit dem Netz in Kontakt, haben Zugriff auf Facebook und vieles mehr. Man kann sie durchaus als eingeschränkten Ersatz-PC bezeichnen, der nun die Begehrlichkeiten der Behörden geweckt hat.

(sm)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.