Wirtschaft

Warnstreiks in der Stahlindustrie, 7% mehr Lohn gefordert, warten auf Gegenangebot

Am heutigen Montagmorgen haben in zehn ostdeutschen Stahlbetrieben Warnstreiks begonnen. Bis zu 1.500 Beschäftigte legen laut der IG Metall für zwei Stunden ihre Arbeit nieder. Die Gewerkschaft will damit die Arbeitgeber zu einem Angebot bewegen – nach zwei Treffen der Tarifpartner haben die Arbeitgeber immer noch kein eigenes Angebot vorgelegt. Die Gewerkschaft fordert für die 8.000 Beschäftigten der ostdeutschen Stahlindustrie 7% mehr Gehalt und eine Übernahme der Ausgebildeten in eine unbefristete Festanstellung.

Am heutigen Nachmittag kommt es dann in Düsseldorf zu Tarifverhandlungen in der nordwestdeutschen Stahlindustrie. Die IG Metall fordert auch hier für die rund 75.000 Beschäftigten 7% mehr für Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen, eine unbefristete Übernahme für die Auszubildenden und für die Älteren einen verbesserten tariflichen Anspruch bei der Altersteilzeit. Die Arbeitgeberseite hat allerdings auch in NRW nach bisher bereits zwei Verhandlungsrunden noch kein eigenes Angebot vorgelegt. Die IG Metall hat mit weiteren Warnstreiks gedroht, sollte es zu keiner Einigung kommen. An einer ersten Warnstreikwelle hatten sich kürzlich bereits rund 17.450 Beschäftigte in 55 Betrieben in NRW, Niedersachsen und Bremen beteiligt.

 

 

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