Regionales

Zwei millionenschwere Forschungspreise gehen nach Baden-Württemberg

Er ist der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland und gleichzeitig mit 2,5 Millionen Euro je Preisträger der am höchsten dotierte Förderpreis für Wissenschaftler weltweit: der deutsche Leibniz-Preis. Von herausragenden wissenschaftlichen Leistungen in den Neurowissenschaften bis hin zu Ägyptologie wird jedes Jahr eine Handvoll Wissenschaftler für ihre besonderen Forschungserfolgen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit dem begehrten Preis ausgezeichnet. Unter den zehn Preisträgern befinden sich auch zwei Baden-Württemberger.

Die Zwei Professoren Dr. Peter Sanders und Dr. Jörg Wrachtrup bekamen jeweils den Preis für ihre besonderen Leistungen in der Informatik und der experimentellen Physik. Dr. Sanders machte sich mit seinem Mitwirken und der Koordinierung des weltweit größten Projekt in dem Forschungsgebiet für Algorithm Engineering, verdient, während Dr. Wrachtrup maßgebliche Forschungserfolge bei der Erforschung und Anwendung von Diamanten in der Quantenphysik und Messtechnik verzeichnen konnte. Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Theresia Bauer gratuliert den Professoren: „Die Auszeichnung ist für die beiden Wissenschaftler eine große Anerkennung ihrer Arbeit und eröffnet ihnen weitere Forschungsspielräume. Baden-Württemberg steht für exzellente Forschungsbedingungen. Dafür wollen wir auch in Zukunft sorgen.“

Das Preisgeld muss innerhalb von sechs Jahren für die Finanzierung neuer Projekte ausgegeben werden. Vor allem soll es der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu gute kommen. Detailierte Informationen über alle Preisträger finden sie hier.

 

 

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