Regionales

Hochkonjunktur in Baden-Württemberg wird nicht abklingen

Das statistische Landesamt Baden-Württemberg prognostiziert einen positiven Verlauf für das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Das BIP hätte sich erstaunlich schnell von der Krise vor zwei Jahren erholt. Für das Gesamtjahr 2011 wird ein reales Wachstum von rund vier Prozent erwartet. Zu verdanken sei der schnelle Aufschwung der robusten Weltkonjunktur und der Struktur der heimischen Wirtschaft, die einen hohen Wertschöpfungsanteil durch das Auslandsgeschäft erzielen würde. In fast allen wirtschaftlichen Bereichen ist ein Aufwärtstrend zu erkennen. Im Frühling gab es eine landesweite Umsatzsteigerung von insgesamt 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem die Investitionsgüterindustrie (+11,5 Prozent), und hier vor allem der Maschinenbau (+25 Prozent) habe ein großes Umsatzwachstum erfahren. Auch die Lage auf dem Arbeitsmarkt sei mehr als positiv. Die Arbeitslosenquote liegt nur bei 3,9 Prozent, mit der Aussicht auf Vollbeschäftigung in manchen Kreisen des Landes.

Der Preis für den Wirtschaftlichen Erfolg ist jedoch ein Anstieg bei den Verbraucherpreisen. Die Teuerungsrate blieb konsequent über der 2 Prozent Marke. Kraftstoffe wurden im Vorjahresvergleich um 11,6 Prozent Teurer und Heizohl um 20,6 Prozent. Der Wirtschaftsaufschwung wird zwar im zweiten Halbjahr zurückgehen aber das sei kein Grund zur Besorgnis. Präsidentin des Statistischen Landesamts, Dr. Carmina Brenner, versichert: „In der zweiten Jahreshälfte wird sich das Wachstum verlangsamen. Hierbei handelt es sich jedoch um eine normale zyklische Abschwächung nach einem fulminanten Aufholprozess.“

ElSchnuppero

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