Wirtschaft

Informationsdienst Wirtschaft, Energie und Unternehmen: 06.09.2011

Nutzung von Mobilen Internet wächst rasant
Die Deutschen setzen immer mehr auf die dezentrale Nutzung des Internets. Im Rahmen der Studie „Mobile Effects“ hat das Marketingunternehmen Tomorrow Focus Media über 5.000 Internetnutzer befragt. Auf den meisten Mobiltelefonen in Deutschland läuft das Android Betriebssystem, dicht gefolgt von Apple. 31,2% der Befragten gaben an, ein Android Smartphone zu benutzen während 25,5% auf Qualität von Apple setzen. Noch im April war der silberne Apfel ganz vorne bei den Deutschen. Des Weiteren wird mobiles Internet im Schnitt häufiger Genutzt als z.B. das Fernsehen oder Radio. Rund 70% der Befragten gehen mindestens einmal am Tag mit dem Mobiltelefon ins Internet.
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Marktüberwachung Chemikalien: 85% der Handelsprodukte ungenügende Angaben
Im Rahmen der Marktüberwachung im Bereich Chemikaliensicherheit hat das Baden-Württembergische Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft die Ergebnisse der 2010 überprüften Produkte veröffentlicht. Unter den 264 untersuchten Produkten befanden sich 36 die nicht den Richtlinien entsprachen.
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NRW: Bottrop will mit 2,8 Mrd. Euro grünes „Leuchtturmprojekt“ werden
Die im Ruhrgebiet liegende Stadt Bottrop wurde für ein ambitioniertes Projekt ausgewählt. Bis 2020 soll die Stadt ihren Energieverbrauch um die Hälfte reduzieren. Das Projekt nennt sich „Innovation City Ruhr“ und soll mithilfe eines Investitionsvolumen von 2,8 Milliarden Euro verwirklicht werden, wovon die Privaten und Industrie 2,2 Milliarden stellen sollen. Die Stadt soll, auch über das Ruhrgebiet hinaus, Vorbildcharakter für das Gestalten einer umweltfreundlichen und energiebewussten Stadt besitzen.
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Leistungsorientierte Vergütung erhöht die Produktivität
Um die Motivation und Leistungsbereitschaft seiner Arbeitnehmer, muss der Arbeitgeber oft kämpfen. Das fängt schon bei der Bezahlung an. Studien der Unternehmensberatung Milz & Comp. GmbH haben ergeben, dass Leistungsorientierte Bezahlung Mitarbeiter zu einer deutlich höheren Produktivität motivieren kann. Dabei haben die Ergebnisse die gesteckten Ziele eines solchen Systems erreicht und teilweise weit übertroffen.
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Einweihung der Ostseepipeline Nord Stream
Am heutigen Dienstag wird der erste Strang der Ostseepipeline Nord Stream eingeweiht. Die 1.224 Kilometer lange Leitung verläuft von der russischen Portowaja-Bucht nahe Wyborg an der Grenze zu Finnland bis nach Greifswald an der deutschen Ostseeküste. Sie führt dabei durch die Wirtschaftsgewässer von Finnland, Schweden und Dänemark. Der Durchsatz beträgt 27,5 Milliarden Kubikmeter im Jahr, der deutsche Verbrauch 2006 betrug rund 90 Milliarden Kubikmeter.
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Rupert Murdoch gönnt sich 150% mehr Gehalt trotz 4-Mrd.-Skandal
Der Abhörskandal um das britische Traditionsblatt „News of the World“ hatte der Mediengruppe News Corp. des Multimilliardärs und Boulevard-Königs Rupert Murdoch bereits Mitte Juli über vier Milliarden Dollar gekostet. Der Großteil von 3,2 Milliarden Dollar (rund 10% des jährlichen Konzernumsatzes) wurde dabei in den Kauf eigener Aktien gesteckt, um den abstürzenden Kurs nach dem Bekanntwerden des Abhörskandals zu stützen. Dennoch hat sich der Milliardär in dem nun abgelaufenen Geschäftsjahr eine satte Gehaltserhöhung gegönnt.
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Bosch-Chef Fehrenbach: „Von einer Rezession sind wir weit entfernt“
Der Chef des weltgrößten Autozulieferers Bosch, Franz Fehrenbach, warnt eindringlich davor, den Aufschwung kaputtzureden. „Ich warne eindringlich davor, durch verbale Übertreibungen und panische Bremsreaktionen eine Rezession herbeizureden. (…) Von einer Rezession sind wir weit entfernt.“ Damit hat er sich dezidiert gegen Aussagen wie von Weltbank-Chef Zoellick gestellt, der die Weltwirtschaft aufgrund der Schuldenkrisen und den Börsenturbolenzen am Rande einer neuen Rezession sieht.
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Ernst & Young: Kein Abschwung und keine Rezession
Eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young unter 700 mittelständischen Unternehmen hat eine nach wie vor gute Geschäftslage ergeben. 94% zeigten sich zufrieden, 45% bezeichneten die Geschäftslage sogar als uneingeschränkt gut, gegenüber 52% zu Jahresbeginn. Für das zweite Halbjahr rechnen 31% mit einer besseren Geschäftslage, 57% gehen von gleichbleibenden Geschäften aus, 12% von einem Rückgang. Allerdings zeigten sich 63% der Unternehmer von den Turbolenzen an den Börsen, dem anarchischen Finanzmarkt und der inkonsistenten Linie der Politik in der Schuldenkrise verunsichert und befürchten eine neue Wirtschaftskrise.
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China wirft Apple Umweltverschmutzung vor – Apple ignoriert
Der US-Elektronikkonzern Apple kann sich über stetig steigende Gewinne freuen. 2010 wurde bei einem Umsatz von 65,2 Milliarden Dollar einen Neto-Gewinn nach Steuern von 14,0 Milliarden Dollar realisiert. Allein in den drei Monaten des zweiten Quartals 2011 wuchs der Umsatz um 80% auf 28,57 Milliarden Dollar, wovon 7,3 Milliarden Dollar als Gewinn hängen blieben (+125%). Allerdings steht Apple auch regelmäßig im Kreuzfeuer der Kritik. Diesmal werfen fünf chinesische Nichtregierungsorganisationen dem Konzern vor, Schlupflöcher im Umweltschutz der Entwicklungsländer systematisch auszunutzen.
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Italien erwartet Rekordqualität bei der Weinernte
Die Gesamtmenge der Weinernte in Italien werde heuer zwar um geschätzte 5% auf 44 Millionen Hektoliter zurückgehen, dafür sei die Qualität dieses Jahr allerdings rekordverdächtig. So verspricht der Direktor des Önologen Verbandes, Giuseppe Martelli „eine Fünf-Sterne-Ernte“.
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ElSchnuppero

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