Wirtschaft

Infrastrukturdienstleister Siemens sieht keine Krise, Auftragsbücher voll

Der Infrastrukturdienstleister Siemens meldet prall gefüllte Auftragsbücher und erwartet für die beiden kommenden Jahre ein weiteres Umsatzwachstum. Dies ist ein weiteres Signal, dass sich die Realwirtschaft bislang erfolgreich von der Krise des Finanzmarktes abgekoppelt hat.

 

Die Auftragslage lasse Siemens von einem „lang anhaltenden“ Wachstum ausgehen. Dies gelte vor allem für die Industriesparte. Siemens hat daraufhin die Aussicht für die operative Gewinnmarge (Ebitda-Marge) von zehn bis 15 auf elf bis 17 Prozent angehoben. Das Margenziel für die Medizintechnik liegt nach wie vor bei 15 bis 20 Prozent. Für die kürzlich geschaffene Infrastruktursparte liegt das Ziel der Ebitda-Marge zwischen acht und zwölf Prozent. Das Geschäft mit der Windkraft dürfte sich allerdings aufgrund der weiter anwachsenden Konkurrenz und des zunehmenden Preisverfalls der Komponenten leicht abschwächen.

Für das Geschäftsjahr 2010/11 hat Siemens einen Umsatz von 73,5 Milliarden Euro (+7%) ausgewiesen, der Nettogewinn verdoppelte sich beinahe auf 6,3 Milliarden Euro. Der Auftragseingang war insgesamt um 16% auf 85,6 Milliarden Euro angestiegen.

 

ElSchnuppero

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