Energie & Umwelt

Nord Stream kostet Transitländer 20% ihrer Einnahmen

Am Dienstag war der erste Strang der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream in Betrieb genommen worden. Laut der Ratingagentur Fitch führe dies für die bisherigen Transitländer Ukraine und Slowakei zu Einnahmeausfällen von jeweils 20%. Bislang wurden 80% des russischen Gases für Europa durch das Pipelinenetz der Ukraine geleitet. Die Experten von Fitch gehen auch davon aus, dass die Inbetriebnahme der neuen Leitung die Position des russischen Gasversorgers Gazprom im Streit mit der ukrainischen Naftogaz um die Gaspreise deutlich stärken wird, ein neuer „Gaspreiskrieg“ wie 2006 und 2009 sei nicht auszuschließen. Seit einigen Monaten schwelt bereits der Streit um den Preis für den ukrainischen Bedarf an russischem Gas aufs neue, bislang noch ohne Lösung.

ElSchnuppero

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